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Curriculum Vitae

Geboren 1973 in Herdecke.

1994-2001 Studium der Geschichte, Germanistik, Pädagogik und Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität-Bochum.

1998-2003 Studentische Hilfskraft und wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Ruhr-Universität Bochum.

2001 Staatsexamen mit einer Arbeit über den Umgang der deutschen Ärzteschaft mit ihrer NS-Vergangenheit.

2002-2006 Arbeit an einer Dissertation zum Thema "Alexander Mitscherlich. Zu Biographie und Wirkungsgeschichte eines öffentlichen Intellektuellen"; Promotion 2007.

Seit 2004 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum, seit 2005 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Im Wintersemester 2010/2011 Heuss Lecturer und Assistant Professor an der New School for Social Research, New York.

2012 Fellow am Franz Rosenzweig Minerva Center for German-Jewish Literature and Cultural History an der Hebrew University, Jerusalem.


Forschungsschwerpunkte

Geschichte und Nachgeschichte der Medizin im Nationalsozialismus, Geschichte der Sozialpsychologie und der Psychoanalyse in der Bundesepublik (A. Mitscherlich), Geschichte der Juden in Europa nach 1945.


Aktuelles Forschungsprojekt

Rekonstruktion und Neuanfang nach dem Holocaust. Frankfurt am Main als Zentrum jüdischen Lebens in Europa


Publikationen

Buchveröffentlichungen

(Hrsg.) Die Idee der Rasse. Objekte aus anthropologisch-zoologischen Sammlungen der Universität Jena. (VDG) Weimar 2015.

(Hrsg. mit Hans-Joachim Hahn/Elisabeth Kohlhaas/Werner Konitzer) Kommunikationsräume des Europäischen - Jüdische Wissenskulturen jenseits des Nationalen. (Leipziger Universitätsverlag) Leipzig 2014.

(Hrsg.) Psychoanalyse und Protest. Alexander Mitscherlich und die "Achtundsechziger". (Wallstein) Göttingen 2008.

Alexander Mitscherlich. Gesellschaftsdiagnosen und Psychoanalyse nach Hitler. (Wallstein) Göttingen 2007. >

Aufsätze

Die Idee der Rasse. In: Tobias Freimüller (Hrsg.): Die Idee der Rasse. Objekte aus anthropologisch-zoologischen Sammlungen der Universität Jena. (VDG) Weimar 2015, S. 7-32.

Portatives Vaterland. Jüdische Transnationalität im Nachkriegsdeutschland, in: Tobias Freimüller/Hans-Joachim Hahn/Elisabeth Kohlhaas/Werner Konitzer (Hrsg.), Kommunikationsräume des Europäischen - Jüdische Wissenskulturen jenseits des Nationalen. (Leipziger Universitätsverlag) Leipzig 2014, S. 183-199.

Psychoanalyse und Selbstaufklärung. Alexander Mitscherlich und die Gründung des Frankfurter Sigmund-Freud-Instituts, in: Thomas Kroll / Tilman Reitz (Hrsg.), Intellektuelle in der Bundesrepublik Deutschland. Verschiebungen im politischen Feld der 1960er und 1970er Jahre. (Vandenhoeck & Ruprecht) Göttingen 2013, S. 200-216.

Wie eine Flaschenpost. Alexander Mitscherlichs Dokumentation des Nürnberger Ärzteprozesses. In: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History, Online-Ausgabe, 7 (2010), H. 1, URL: http://www.zeithistorische-forschungen.de/1-2010/id=4474, Druckausgabe: S. 145-151.

Mehr als eine Religionsgemeinschaft. Jüdisches Leben in Frankfurt am Main nach 1945, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 7 (2010), Heft 3, S. 386-407.

Sozialpsychologie als Selbstaufklärung. Alexander Mitscherlich und die Deutschen, in: Franz-Werner Kersting/Jürgen Reulecke/Hans-Ulrich Thamer (Hrsg.), Die zweite Gründung der Bundesrepublik. Generationswechsel und intellektuelle Wortergreifungen 1955-1975. (Franz Steiner) Stuttgart 2010, S. 111-131. 

Frankfurt am Main - intellektuelles Zentrum jüdischen Lebens in der Bundesrepublik, in: Münchner Beiträge zur jüdischen Geschichte und Kultur 4 (2010), Heft 1, S. 78-90.

Max Horkheimer und die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main nach 1945, in: Monika Boll/Raphael Gross (Hrsg.): Die Frankfurter Schule und Frankfurt. Eine Rückkehr nach Deutschland, (Wallstein) Göttingen 2009, S. 150-158.

Nachdenken über Deutschland. Zur Biographie Alexander Mitscherlichs, in: Psychoanalyse im Widerspruch 41/2009, S 49-68.

Die Unfähigkeit zu trauern. Von der Geschichte einer Diagnose, in: Psychosozial 31 (2008), Heft 4, S. 21-27.

Verdrängung und Bewältigung. Alexander Mitscherlich und die NS-Vergangenheit, in: Tobias Freimüller (Hrsg.), Psychoanalyse und Protest. Alexander Mitscherlich und die "Achtundsechziger". (Wallstein) Göttingen 2008, S. 121-135.

"Selbstvergewisserung in therapeutischer Absicht" - Alexander Mitscherlich und die "vaterlose Gesellschaft" der Bundesrepublik, in: Tel Aviver Jahrbuch für deutsche Geschichte 36 (2008): Mütterliche Macht und väterliche Autorität. Elternbilder im deutschen Diskurs
(hrsg. von José Brunner). (Wallstein) Göttingen 2008, S. 182-196.

Wahrnehmung, die Realität schafft. Ein Gespräch über die Sozialpsychologie von Tätern (mit Saul Friedländer und Harald Welzer), in: Saul Friedländer, Den Holocaust beschreiben. Auf dem Weg zu einer integrierten Geschichte. (Wallstein) Göttingen 2007, S. 121-160.

Der versäumte Abschied von der Volksgemeinschaft. Psychoanalyse als Vergangenheitsbewältigung, in: Martin Sabrow/Jürgen Danyel/Jan-Holger Kirsch (Hrsg.), 50 Klassiker der Zeitgeschichte. (Vandenhoeck & Ruprecht) Göttingen 2007, S. 102-105.

Exportschlager "Vergangenheitsbewältigung"? Beitrag für das Online-Dossier "Konstruktion der Erinnerung" des Goethe-Instituts, 2007. >

(Mitautor): Warum?... Ereignisse, die Schlagzeilen machten. Geschichte multimedial. CD-ROM für den Geschichtsunterricht der Sekundarstufe II, Südwestrundfunk, Vol. 1 (2004) und Vol. 2 (2005).

Der Umgang mit der NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik Deutschland und die "Unfähigkeit zu trauern", in: Françoise Lartillot (Hrsg.), Die Unfähigkeit zu trauern/Le deuil impossible de Alexander und Margarete Mitscherlich. (Temps) Nantes 2004, S. 11-26.

Mediziner: Operation Volkskörper, in: Norbert Frei (Hrsg.), Karrieren im Zwielicht. Hitlers Eliten nach 1945. (Campus) Frankfurt am Main/New York 2001, S. 13-69, (2. Aufl. 2002).
     Taschenbuchausgabe: Hitlers Eliten nach 1945. (dtv) München 2003,
     (3. Aufl.) 2007.
     Italienische Ausgabe: Carriere. Le élite di Hitler dopo il 1945. (Bollati
     Boringhieri) Torino 2003.