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Wintersemester 2017/2018

 

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Vorlesung
Die Republik von Weimar. Geschichte und Aktualität
Prof. Dr. Norbert Frei
Di. 16-18 Uhr
UHG, HS 235
Die aktuelle Debatte über den politischen Populismus in Deutschland und Europa sorgt nicht nur hierzulande für ein neues Interesse an der Geschichte der Weimarer Republik, das sich im Vorfeld des bevorstehenden hundertsten Jahrestags ihrer Gründung noch verstärken dürfte. Die Vorlesung folgt der ersten deutschen Demokratie von ihrer Entstehung 1918/19 bis zur Ernennung Hitlers am 30. Januar 1933 und versucht, die angesichts einer jahrzehntelangen Forschungsgeschichte vielfach selbst schon "klassisch" gewordenen fachwissenschaftlichen Kontroversen mit neueren historiographischen Ansätzen und gegenwärtigen demokratiepolitischen Fragen zu verbinden. Die Vorlesung richtet sich an Hörer aller Semester und kann auch unabhängig von Modulen besucht werden.
Klausurtermin: 31.1.2017, 16-18 Uhr
Einführende Literatur: Eberhard Kolb/Dirk Schumann, Die Weimarer Republik. 8., aktualisierte und erweiterte Auflage, München 2013; Detlev J. K. Peukert, Die Weimarer Republik. Krisenjahre der klassischen Moderne. Neuausgabe Frankfurt/Main 1996.


Vorlesung
"Achtundsechzig" als Globalgeschichte
Prof. Dr. Norbert Frei
Di. 16-18 Uhr
UHG, HS 235
Die Chiffre "1968" steht seit langem für die vielfältigen Protestbewegungen, die in den späten sechziger Jahren fast rund um den Globus in Erscheinung traten: praktisch überall in der westlichen Welt, aber auch im Süden und im fernen Osten - und gar nicht zuletzt erst hinter dem Eisernen Vorhang. Keine Aufzählung der Schauplätze, und wäre sie noch so lang, könnte sich ihrer Vollständigkeit sicher sein. Die mediale Aufmerksamkeit, die sich für den 50. Jahrestag der Ereignisse abzeichnet, ist Anlass für eine Vorlesung in transnationaler Absicht, die einen Kontrastpunkt setzen will: Nicht nur um das deutsche "68" soll es gehen, sondern um die Betrachtung und Analyse einer Vielfalt nationaler Protestgeschichten und um die sich daraus fast zwangsläufig ergebenden Fragen nach geistigen Verbindungslinien, organisatorischen Beziehungsnetzen und protestkulturellen Zusammenhängen.
Einführende Literatur: Fraser, Ronald (Hrsg.): 1968. A Student Generation in Revolt. London / New York 1988; Frei, Norbert: 1968. Jugendrevolte und globaler Protest. München 2008, erweiterte Taschenbuchausgabe 2017; Kurlansky, Mark: 1968. Das Jahr, das die Welt veränderte. Köln 2005.

Lese- und Schreibwerkstatt zur "Machtergreifung" 1933
Dr. Franka Maubach
Mo. 10-12 Uhr
HI, SR
Am 30. Januar 2018 liegt die Machtübernahme der Nationalsozialisten 85 Jahre zurück. Gegenwärtig aber geraten die historischen Ereignisse, die mit diesem Symboldatum verbunden sind, wieder in den Fokus von Öffentlichkeit und Wissenschaft. Nachdem in Europa autoritäre Regime an die Macht gekommen sind und in den USA ein Rechtspopulist zum Präsidenten gewählt wurde, ist das historische Interesse am Ende der ersten deutschen Demokratie wieder gewachsen. In der Lese- und Schreibwerkstatt wollen wir uns die Zeitphase von der späten Weimarer Republik bis in die frühe Regimezeit der Nationalsozialisten genau anschauen. Was waren die lang-, mittel- und kurzfristigen Ursachen für die nationalsozialistische Machtübernahme? Wie lässt sich der Prozess auf verschiedenen Ebenen beschreiben? Und wie wurde mit diesem deutschen Symboldatum nach 1945 umgegangen?
Die Lese- und Schreibwerkstatt dient dazu, das Lesen und Verfassen fachwissenschaftlicher Texte einzuüben. Neben Grundlagen der Literaturrecherche vermittelt sie, wie fachwissenschaftliche Texte unterschiedlicher Art und Komplexität gelesen und wie sie geschrieben werden. Sie macht mit den Formen historischer Darstellung vertraut und führt in die Methodik der Geschichtswissenschaft ein. Eigene Texte werden in regelmäßigen Hausaufgaben erarbeitet und im Seminarverlauf zu einem Portfolio zusammengestellt. Zentrales Lernziel ist die argumentative Auseinandersetzung mit historischen Problemstellungen sowie die Formulierung und Präsentation eigener Positionen in einer angemessenen wissenschaftlichen Sprache.
Literatur: Beinke, Christiane [u.a.]: Die Seminararbeit. Schreiben für den Leser (UTB 8390), Konstanz ²2011, E-Book 2011 (http://www.utb-studi-e-book.de/9783838584706); Schmale, Wolfgang (Hg.): Schreib-Guide Geschichte. Schritt für Schritt wissenschaftliches Schreiben lernen (= UTB 2854). Wien 2006, E-Book 2012 (http://www.utb-studi-e-book.de/9783838528540); Sybille Steinbacher: »Dass Ihr mich gefunden habt.« Hitlers Weg an die Macht, München 2017; Michael Wildt: Geschichte des Nationalsozialismus, Göttingen 2007.

Lese- und Schreibwerkstatt zum Thema Kalter Krieg
PD Dr. Annette Weinke
Di. 10-12 Uhr
UHG, SR 162
Der "Kalte Krieg" ist in den letzten zwei Jahrzehnten zu einem eigenständigen und vielfältigen Forschungsgebiet der Zeitgeschichte/ Internationalen Geschichte avanciert, das sich dementsprechend auch dafür eignet, die Besonderheiten verschiedener methodischer Zugänge und Darstellungsformen der Geschichtswissenschaft genauer in den Blick zu nehmen.
Literatur: Beinke, Christiane [u.a.]: Die Seminararbeit. Schreiben für den Leser (UTB 8390), Konstanz ²2011, E-Book 2011 (http://www.utb-studi-e-book.de/9783838584706); Schmale, Wolfgang (Hg.): Schreib-Guide Geschichte. Schritt für Schritt wissenschaftliches Schreiben lernen (= UTB 2854). Wien 2006, E-Book 2012 (http://www.utb-studi-e-book.de/9783838528540); Bernd Stöver, Der Kalte Krieg, München 2008 (3. Aufl.); Bernd Greiner, Kalter Krieg und "Cold War Studies", Version: 1.0, in: Docupedia-Zeitgeschichte, 11.02.2010 (https://docupedia.de/zg/Cold_War_Studies).

Lese- und Schreibwerkstatt zur Zeitgeschichte der Gegenwart
PD Dr. Tim Schanetzky
Mi. 16-18 Uhr
HI, SR
Zeitgeschichte interessiert sich für Vergangenes immer auch als Vorgeschichte der Gegenwart. Unter diesem Blickwinkel soll die jüngere deutsche Geschichte zwischen Wiedervereinigung und Weltfinanzkrise in den Blick genommen werden. Neben den Grundlagen des Faches schafft dies zugleich Gelegenheit, Besonderheiten, Potentiale und Gefahren einer gegenwartsnahen Geschichtsschreibung zu reflektieren.
Literatur: Beinke, Christiane [u.a.]: Die Seminararbeit. Schreiben für den Leser (UTB 8390), Konstanz ²2011, E-Book 2011 (http://www.utb-studi-e-book.de/9783838584706); Schmale, Wolfgang (Hg.): Schreib-Guide Geschichte. Schritt für Schritt wissenschaftliches Schreiben lernen (= UTB 2854). Wien 2006, E-Book 2012 (http://www.utb-studi-e-book.de/9783838528540); Andreas Rödder: 21.0. Eine kurze Geschichte der Gegenwart, München 2015; Edgar Wolfrum: Rot-grün an der Macht. Deutschland 1998-2005, München 2013.

Seminar im Basismodul
Jugend und Jugendkulturen im 20. Jahrhundert
Dr. Maik Tändler
Di. 14-16 Uhr
UHG, SR 258a
Tutorium: Dr. Maik Tändler, Do. 14-16 Uhr, UHG, SR 221
Im 20. Jahrhundert etablierte sich "Jugend" als Bezeichnung für eine eigenständige Lebensphase zwischen Kindheit und Erwachsensein im sozialwissenschaftlichen und pädagogischen Diskurs, in der Alltagssprache und im Selbstverständnis der durch diesen Begriff bezeichneten Altersgruppen. Das tatsächliche oder vermeintliche Verhalten Jugendlicher diente (und dient) als Beleg für gesellschaftliche Verfalls- und Krisendiagnosen, doch ebenso wurde "die Jugend" immer wieder zum generationellen Hoffnungsträger politischer Bewegungen aller Art stilisiert. Zugleich entstand eine Vielzahl von Jugendkulturen, die in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts zum entscheidenden Träger einer sich globalisierenden Konsum- und Populärkultur wurden. Beginnend mit der um 1900 entstehenden Jugendbewegung und mit Schwerpunkt auf Deutschland, sollen im Seminar anhand ausgewählter Beispiele die wesentlichen sozial-, kultur- und politikgeschichtlichen Aspekte des Themas bis in die 1990er Jahre erarbeitet und diskutiert werden.
Einführende Literatur: Barbara Stambolis: Mythos Jugend - Leitbild und Krisensymptom. Ein Aspekt der politischen Kultur im 20. Jahrhundert, Schwalbach 2003; Jürgen Zinnecker: Jugend, in: Dietrich Benner/Jürgen Oelkers (Hg.): Historisches Wörtbuch der Pädagogik, Weinheim/Basel 2004, S. 482-496; Detlef Siegfried: Time Is on My Side. Konsum und Politik in der westdeutschen Jugendkultur der 60er Jahre, Göttingen 2006.

Seminar im Basismodul
Atomdiplomatie und Sicherheitspolitik in der Bundesrepublik
PD Dr. Annette Weinke
Di. 16-18 Uhr
UHG, SR 166
Tutorium: Ludwig Decke, Do. 16-18 Uhr, UHG, SR 163
"Tatsächlich leben wir - nackt heraus gesagt - in unserer Freiheit nur deswegen, weil die Amerikaner ein paar tausend Atombomben haben, und die Russen haben weniger! Das ist unsere Souveränität." 1954 machte Kanzler Adenauer so seinem Ärger Luft, dass alle Forderungen nach außen- und sicherheitspolitischer Gleichberechtigung an der Frage taktischer nuklearer Waffen zu scheitern drohten. Zwar folgte drei Jahre später tatsächlich die Nuklearbewaffnung der Bundeswehr, doch waren die Probleme damit längst nicht ausgeräumt, denn auch danach blieb die militärische und zivile Nutzung der Atomenergie ein Thema von immenser außen- und innenpolitischer Sprengkraft. Weil die Sicherheit der Bundesrepublik vom nuklearen Schutzschirm der amerikanischen Abschreckungsdoktrin abhing, ließ sich dies auch für die Stabilisierung eines politischen Antiamerikanismus nutzen. Während der breite gesellschaftliche Protest gegen die Nachrüstung fest im kollektiven Gedächtnis verankert ist, werden die lukrativen Nukleargeschäfte, mit denen die bundesdeutsche Atomwirtschaft den amerikanischen Nichtverbreitungskurs unterlief, gerne ignoriert. Das Seminar behandelt die frühen Kontroversen um die nukleare Bewaffnung der Bundeswehr und beleuchtet den allmählichen Übergang von der Atompolitik der 1950/60er zur Atomexportförderungspolitik der 1970/80er, der die Bundesrepublik zum weltweit führenden Lieferanten von Atomtechnologie machte.
Einführende Literatur: Stephan Geier, Schwellenmacht. Bonns heimliche Atomdiplomatie von Adenauer bis Schmidt, Paderborn 2013.

Übung
Studentisches Verhalten und politische Opposition im Staatssozialismus der DDR
Dr. Martin Morgner
Mo. 14-16 Uhr
UHG, SR 276
Mit der zielgerichteten Auswahl der Studienbewerber auf gesellschaftspolitisch fundierte Studienfächer sorgten SED-Führung und Ministerium für Hoch- und Fachschulwesen für ein konstruktives, meist funktionierendes Studiensystem in der DDR. Was die Funktionäre von Staat, Partei und FDJ-Organisation aber nicht durchplanen und perfekt beherrschen konnten, das waren eigene Gedanken, individuelle Erwartungen und eigenwillige Zukunfts- und Alltagsgestaltung der folgenden Studierenden-Generationen. Daher gab es auch permanente Konflikte zwischen der traditionell wenig angepassten Gesellschaftsschicht der Studierenden und den grundsätzlich autoritär agierenden Hochschulleitungen.
Die Übung analysiert anhand von Beispielen, wie differenziert das unangepasste Verhalten an den Hochschulen und Universitäten der DDR sein konnte, aber auch, wie marginal politische Dissidenz und Opposition auftraten. Sowohl statistische Überblicksdarstellungen, als auch ausgewählte Biographien von Personen der Zeitgeschichte, wie z. B. Jürgen Fuchs und Roland Jahn von der FSU Jena, zeichnen ein fundiertes Bild studentischen Lebens in Ostdeutschland zwischen 1949 und 1989.
Einführende Literatur: Ilko-Sascha Kowalczuk: Geist im Dienste der Macht. Hochschulpolitik in der SBZ/ DDR 1945 bis 1961, Berlin 2003; Uwe Hoßfeld, Heinz Mestrup, Tobias Kaiser (Hg.): Hochschule im Sozialismus. Studien zur Geschichte der FSU Jena (1945-1990), Köln u. a. 2007; Benjamin Schröder, Jochen Staadt (Hg.): Unter Hammer und Zirkel. Repression, Opposition und Widerstand an den Hochschulen der SBZ/DDR (Studien des Forschungs-verbundes SED-Staat an der Freien Universität Berlin, Bd.16), Frankfurt am Main u. a. 2011.

Hauptseminar / Seminar im Aufbaumodul
Demokratie, Öffentlichkeit und Medien im 20. und frühen 21. Jahrhundert
Prof. Dr. Norbert Frei
Mi. 10-12 Uhr
HI, SR
Ausgelöst vor allem durch technologische und ökonomische Veränderungen, ist in den letzten Jahren eine unübersehbare, politisch hoch virulente Krise der "bürgerlichen Öffentlichkeit" entstanden. Vor diesem Hintergrund fragt das Hauptseminar nach dem Bedingungszusammenhang von gesellschaftlicher und medialer Ordnung seit dem späten Kaiserreich. Die Entwicklung von Presse, Rundfunk, Film und digitalen Medien soll dabei nicht zuletzt unter dem Gesichtspunkt der zunehmenden "Medialisierung" von Politik und Gesellschaft erörtert werden.
Die Zahl der Teilnehmer ist auf 20 begrenzt.
Einführende Literatur: Frank Bösch/Norbert Frei (Hrsg.): Medialisierung und Demokratie im 20. Jahrhundert. Göttingen 2006. http://docupedia.de/zg/Mediengeschichte

Hauptseminar / Seminar im Aufbaumodul
Reichtum im 19. und 20. Jahrhundert
PD Dr. Tim Schanetzky
Di. 13-16 Uhr
AB 4, SR 117
Reichtum polarisiert, und über seine gesellschaftlichen Ursachen ebenso wie die politischen Folgen ist zuletzt wieder intensiv gestritten worden. Die Übung betrachtet die Entwicklung gesellschaftlicher Ungleichheit auf dreifache Weise. Sie untersucht erstens den sozialstrukturellen Wandel seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Zweitens betrachtet sie die Sozialkultur des Reichtums. Neue historische Literatur gestattet hier einen empirischen Blick auf die Lebenswirklichkeit der Reichen. Drittens schließlich ist nach gesellschaftspolitischen Folgen individuellen Reichtums zu fragen: Hier gilt es nicht nur die zeitgenössischen Deutungen anhand klassischer Texte zu rekonstruieren, sondern auch dem politischen Wandel anhand konkreter Beispiele - etwa der Steuerpolitik oder dem Erbrecht - nachzuspüren.
Einführende Literatur: Thorstein Veblen: Theorie der feinen Leute. Eine ökonomische Untersuchung der Institutionen, Frankfurt am Main 2011 (urspr. New York 1899); Thomas Piketty: Das Kapital im 21. Jahrhundert, München 2014; Simone Derix: Die Thyssens. Familie und Vermögen, Paderborn 2016; Habbo Knoch: Grandhotels. Luxusräume und Gesellschaftswandel in New York, London und Berlin um 1900, Göttingen 2016.

Hauptseminar / Seminar im Aufbaumodul
Das transatlantische Jahrhundert: Die Vereinigten Staaten und Europa im 20. Jahrhundert
PD Dr. Annette Weinke
Mi. 16-18 Uhr
UHG, SR 219
Trotz Finanz-Crash, Brexit und Trump bleiben die Verbindungslinien im Verhältnis zwischen den USA und Europa nach wie vor virulent. Vor dem Hintergrund gegenwärtiger Krisen und Konflikte bemüht sich die Geschichtswissenschaft derzeit verstärkt darum, die harmonisierenden Erzählungen des Kalten Krieges durch ein differenzierteres und nuanciertes Bild der amerikanisch-europäischen Beziehungen zu ersetzen. Statt die identitätsstiftenden Narrative eines transatlantischen "Westen" zu reproduzieren, werden vermehrt die Bruchlinien und Reibungsflächen betont. Das Seminar möchte an diese neueren Forschungen anknüpfen, indem es nach den Gründen für den Aufstieg der USA als hegemoniale Vormacht fragt und sich mit den Auswirkungen zunehmender europäischer Autonomiebestrebungen seit den 1970er Jahren beschäftigt. Welche Übereinstimmungen und Gemeinsamkeiten lassen sich feststellen, wenn man die Entwicklung von Demokratie-Modellen, die Ausbreitung eines modernen Konsumkapitalismus oder die Veränderungen der Geschlechterbeziehungen im "transatlantischen Jahrhundert" vergleicht? Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars sind Zeitdiagnosen transatlantischer Diplomaten, Intellektueller und Publizisten und die dem zugrundeliegenden Ängste vor einer "Amerikanisierung" oder "Europäisierung".
Einführende Literatur: Mary Nolan, The Transatlantic Century. Europe and America, 1890-2010, Cambridge, UP 2012; Christof Mauch und Kiran Klaus Patel (Hrsg.), Wettlauf um die Moderne. Die USA und Deutschland 1890 bis heute, Bonn 2008; Jussi Hanhimäki et. al., Transatlantic Relations Since 1945: An Introduction, London 2012; Geir Lundestad, The United States and Western Europe Since 1945: From "Empire" by Invitation to Transatlantic Drift, Oxford UP 2003.

Oberseminar im Vertiefungsmodul
Prof. Dr. Norbert Frei / PD Dr. Tim Schanetzky / PD Dr. Annette Weinke
Di. 18.30-20 Uhr
HI, SR
Das Oberseminar ist eine Pflichtveranstaltung für alle Studierenden, die im Bereich des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte mit Bachelor-, Master- oder Staatsexamensarbeiten beschäftigt sind oder sich darauf vorbereiten wollen, und zwar beginnend bereits im Semester vor der Anmeldung der jeweiligen Arbeit. Wird das Oberseminar im Vertiefungsmodul besucht, ist eine Besprechung des Examensthemas vor Semesterbeginn erforderlich. Darüber hinaus herzlich eingeladen sind die Studierenden des Masterstudiengangs "Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts" und die Doktoranden des Lehrstuhls. Persönliche Anmeldung in der Sprechstunde erbeten.

Zeitgeschichtliches Kolloquium
Prof. Dr. Norbert Frei / Prof. Dr. Jörg Ganzenmüller / Prof. Dr. Anke John / Prof. Dr. Volkhard Knigge / Prof. Dr. Joachim von Puttkamer / PD Dr. Tim Schanetzky / PD Dr. Franziska Schedewie / PD Dr. Annette Weinke
Mi. 18-20 Uhr
Zwätzengasse 4, SR
Das Zeitgeschichtliche Kolloquium wird von Prof. Dr. Norbert Frei, Prof. Dr. Jörg Ganzenmüller, Prof. Dr. Anke John, Prof. Dr. Volkhard Knigge, Prof. Dr. Joachim von Puttkamer, PD Dr. Tim Schanetzky, PD Dr. Franziska Schedewie und PD Dr. Annette Weinke gemeinsam veranstaltet. Vorgestellt und diskutiert werden vor allem Forschungsentwürfe, laufende Untersuchungen und jüngst abgeschlossene Qualifikationsarbeiten zur Geschichte des 20. Jahrhunderts. Zur regelmäßigen Teilnahme eingeladen und aufgefordert sind insbesondere die Doktoranden, Mitarbeiter und fortgeschrittenen Studierenden der Veranstalter. Willkommen sind alle Angehörigen des Historischen Instituts und der Universität.

Doktorandenschule des Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts
Ort und Zeit nach Vereinbarung
Im Rahmen seiner Doktorandenschule veranstaltet das Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts fünf ganztägige Seminartage (aktuelle Informationen unter www.jenacenter.uni-jena.de). Die Teilnahme ist grundsätzlich den Mitgliedern der Doktorandenschule vorbehalten. Neue Interessenten wenden sich bitte an den Leiter des Jena Center, Prof. Dr. Norbert Frei.