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Curriculum vitae

Geboren 1979 in Kassel.

1999-2000 Studium der Philosophie und der Volkswirtschaftslehre an der Georg-August-Universität Göttingen.

2000-2006 Studium der Mittleren und Neueren Geschichte und der Philosophie an der Georg-August-Universität Göttingen.

2007 Wissenschaftliche Hilfskraft am Philosophischen Seminar der Georg-August-Universität Göttingen.

2007-2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zeitgeschichtlichen Arbeitskreis Niedersachsen (ZAKN), Georg-August-Universität Göttingen.

2014-2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Georg-August-Universität Göttingen (Aufarbeitung der Geschichte der privaten Förderstiftung der Universität im Auftrag des Präsidiums).

2015 Promotion an der Georg-August-Universität Göttingen, Thema der Dissertation: "Das therapeutische Jahrzehnt. Psychoboom, Politik und Subjektivität in den 1970er Jahren".

Seit Oktober 2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Forschungsschwerpunkte

Kulturgeschichte der 1960er und 1970er Jahre, Geschichte der Human- und Sozialwissenschaften, Subjektivierungs- und Emotionsgeschichte, Ideen- und Intellektuellengeschichte.

Aktuelles Forschungsprojekt

Die "Konservative Revolution" zwischen Weimar und Bonn. Rechtsintellektuelle Transformationen von den 1930er bis in die 1970er Jahre

Publikationen

Buchveröffentlichungen

(mit Norbert Frei, Franka Maubach und Christina Morina) Zur rechten Zeit. Wider die Rückkehr des Nationalismus. (Ullstein) Berlin 2019. >

Das therapeutische Jahrzehnt. Der Psychoboom in den siebziger Jahren. (Wallstein) Göttingen 2016. >

(Hg. mit Uffa Jensen) Das Selbst zwischen Anpassung und Befreiung. Psychowissen und Politik im 20. Jahrhundert. (Wallstein) Göttingen 2012.

(Hg. mit Sabine Maasen, Jens Elberfeld und Pascal Eitler) Das beratene Selbst. Zur Genealogie der Therapeutisierung in den 'langen' Siebzigern. (transcript) Bielefeld 2011.

Aufsätze

(mit Norbert Frei, Franka Maubach und Christina Morina) Viel Neues vom Alten. Die AfD und die langen Linien des bundesdeutschen Rechtsradikalismus, in: Blätter für deutsche und internationale Politik 2/2019, S. 103-110.

Against Universalism. Right Wing Human Rights Criticism in the Weimar Republic from Spengler to Schmitt, in: Dieter Gosewinkel/Annette Weinke (Hrsg): Menschenrechte und ihre Kritiker. Ideologien, Argumente, Wirkungen. (Wallstein) Göttingen (erscheint 2019).

Ratgeber oder Anleitungen zur psychosomatischen Selbsthilfe, in: Alexa Geisthövel/Bettina Hitzer (Hrsg.), Auf der Suche nach einer anderen Medizin. Psychosomatik im 20. Jahrhundert. (Suhrkamp) Berlin 2019, S. 361-375.

Giselher Wirsing, in: Norbert Frei (Hrsg.), Wie bürgerlich war der Nationalsozialismus? (Wallstein) Göttingen 2018, S. 351-368.

1968 und die Therapeutisierung der Pädagogik. Lehrkräfte im Psychoboom, in: Pädagogik 70 (2018), H. 6, S. 44-47.

(mit Joachim Häberlen) Spaces for Feeling Differently: Emotional Experiments in the Alternative Left in West Germany during the 1970s, in: Emotion, Space and Society 25 (2017), S. 103-110.

Erziehung der Erzieher. Lehrer als problematische Subjekte zwischen Bildungsreform und antiautoritärer Pädagogik, in: Pascal Eitler/Jens Elberfeld (Hg.), Zeitgeschichte des Selbst. Therapeutisierung - Politisierung - Emotionalisierung. (transcript) Bielefeld 2015, S. 85-112.

(mit Uffa Jensen) Psychowissen, Politik und das Selbst. Eine neue Forschungsperspektive auf die Geschichte des Politischen im 20. Jahrhundert, in: Tändler/ Jensen, Das Selbst zwischen Anpassung und Befreiung, S. 9-35.

Therapeutische Vergemeinschaftung. Demokratisierung, Emanzipation und Emotionalisierung in der 'Gruppe', 1963-1976, in: ebd., S. 141-167.

"Psychoboom". Therapeutisierungsprozesse in Westdeutschland in den späten 1960er und 1970er Jahren, in: Maasen/Elberfeld/Eitler/Tändler, Das beratene Selbst, S. 59-94.

Rezensionen für German History und H-Soz-Kult